So macht das Lernen Spaß
Was denken Kinder über das Lernen?
Was denken Erwachsene über das Lernen?
Viele Erwachsene verbinden Lernen mit Üben, Aufgaben und Fortschritt. Sie fragen sich oft: „Kann mein Kind schon zählen? Buchstaben erkennen? Den Stift richtig halten?“
Lernen wird häufig als Vorbereitung auf die Schule verstanden – strukturiert, zielgerichtet, messbar.
Was denken Kinder über das Lernen?
Für Kinder ist Lernen etwas ganz Natürliches. Sie denken nicht: „Ich lerne jetzt“ – sie tun es einfach. Beim Spielen, Basteln, Klettern, Erzählen oder Beobachten sammeln sie Erfahrungen. Sie lernen, weil sie neugierig sind, nicht weil sie es müssen. Was für Erwachsene „Lernen“ heißt, ist für Kinder: Spaß, Abenteuer, „Sie wollen die Welt entdecken!“
Lernen beginnt nicht erst in der Schule oder Vorschule – es ist von Anfang an Teil des Lebens
Mit dem Tag der Geburt beginnt Lernen – und das mit atemberaubender Geschwindigkeit.
Kinder lernen, ihre Umwelt und die Menschen in ihrer Nähe wahrzunehmen, Beziehungen aufzubauen, Bedürfnisse auszudrücken, soziales Verhalten zu entwickeln und erste Worte zu sprechen.
In den ersten Lebensjahren geschieht Lernen nicht bewusst – es passiert ganz von selbst.
Dabei folgt das Kind seinem inneren Antrieb: der Neugier.
Lernen ist daher keine Pflicht oder Arbeit, sondern ein natürliches Bedürfnis, das Freude macht.
Dies bleibt so, bis der Spaß am Lernen von außen eingeschränkt wird, Druck entsteht und Lernen zur Pflicht wird.
Mit der richtigen Unterstützung bleiben Freude und Neugier erhalten – im Vorschulalter und auch in der Schule.
Denn die Freude am Lernen ist tief im Gehirn verankert und kann durch passende Ziele und sinnvolle Aufgaben sogar wachsen.
Lernen ist für Kinder ein Abenteuer
Kinder lernen, weil sie neugierig sind.
Nicht, weil sie es müssen – sondern weil sie es wollen. Lernen ist für Kinder ein natürlicher Prozess, der von innen kommt. Sie wollen verstehen, wie die Welt funktioniert, was hinter Dingen steckt, wie etwas geht und was passiert, wenn man etwas ausprobiert.
Ein Kind lernt, weil es:
– entdecken will,
– mit anderen in Kontakt treten möchte,
– dazugehören will,
– sich selbst erleben möchte („Ich kann das!“),
– Spaß am Ausprobieren hat.
Es gibt keinen Lernplan.
Wenn sie einen Dinosaurier sehen, wollen sie mehr darüber erfahren.
Wenn sie wissen möchten, wie viele Bonbons auf dem Tisch liegen, beginnen sie, sich mit Zahlen zu beschäftigen.
Auf diese Weise entsteht ein breites Wissen, und vor allem bleibt die Freude am Lernen erhalten. Gleichzeitig ergeben sich daraus wertvolle Chancen: Themen lassen sich miteinander verbinden.
Welchen Einfluss haben Eltern auf das Lernen?
Eltern haben einen enormen Einfluss auf das Lernen ihres Kindes.
Nicht durch Arbeitsblätter oder Lernspiele, sondern durch die Art, wie sie mit ihrem Kind leben, sprechen, zuhören, fragen, ermutigen – oder auch mit Fehlern umgehen. Kinder lernen ständig, und Eltern gestalten unbewusst die „Lernatmosphäre“, in der das geschieht.
Wichtig dabei ist: Das Kind entscheidet, was es lernen möchte.
Es folgt seiner Neugier, nicht einem Lehrplan. Eltern müssen also nicht vorgeben, was gelernt wird – sie können aber unterstützen, begleiten und behutsam lenken.
Auf diese Weise wird Lernen nicht vorgegeben, sondern in den Spielspaß eingebettet.
Das Kind bleibt motiviert, und die von den Eltern gewünschten Inhalte werden auf spielerische, alltagsnahe Weise mitvermittelt – ohne Druck, aber mit Freude.
Damit dein Kind heute die Grundlage für einen erfolgreichen Schulstart und darüber hinaus legt.
Kann ein Kind zu viel lernen?
Ein Kind kann nicht „zu viel“ lernen – aber es kann zu viel gefordert werden.
Schwierig wird es, wenn wir Erwachsenen mit unserer Vorstellung vom Lernen eingreifen.
Druck, ständiges Lenken, Vorschriften und ständige Korrekturen führen schnell zu Frust und Unlust. So wird aus natürlicher Lernfreude eine Pflicht – und aus Spaß wird Anstrengung.
Wenn wir jedoch die kindliche Sichtweise ernst nehmen, bleibt die Freude am Lernen erhalten.
Das wirkt sich sogar positiv auf späteres Lernen in der Schule und darüber hinaus aus.
Kinder lernen so intensiver, bewusster – und mit echter Begeisterung.
Lernspiele Zahlen und Rechnen und viele weitere Themen
Damit dein Kind sicher, motiviert und gut vorbereitet in die Schule startet – mit Freude am Lernen von Anfang an.
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